Wissenschaft

Meditation und Stress.

Stress gehört zum Leben und Meditation wird daran nichts ändern. Sie kann aber beeinflussen, wie stark du Stress wahrnimmst und wie du darauf reagierst.

Achtsamkeitsbasierte Meditationen trainieren, Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen zunächst wahrzunehmen, anstatt unmittelbar auf sie zu reagieren. Studien zeigen, dass solche Verfahren das subjektive Stresserleben reduzieren können. Es gibt außerdem Hinweise auf Veränderungen körperlicher Stressmarker wie Cortisol, wobei die Ergebnisse nicht in allen Studien gleich ausfallen.12

Sogar eine einzelne Meditation kann kurzfristig das empfundene Stressniveau senken. Für nachhaltigere Effekte wird in Studien meist regelmäßig über längere Zeiträume geübt.3

Meditation macht dein Leben also nicht stressfrei. Sie kann dir aber helfen, dem Stress etwas anders zu begegnen.

Quellen

  1. Goyal et al. (2014) Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being: A Systematic Review and Meta-analysis
  2. Pascoe et al. (2017) Mindfulness mediates the physiological markers of stress: Systematic review and meta-analysis
  3. Schumer, Lindsay & Creswell (2018) Brief mindfulness training for negative affectivity: A systematic review and meta-analysis