Meditation ist eine Übung, bei der du deine Aufmerksamkeit bewusst auf einen bestimmten Anker richtest, zum Beispiel deinen Atem, Geräusche, Körperempfindungen, Mitgefühl etc.
Dabei geht es nicht darum, nichts mehr zu denken oder einen besonderen Bewusstseinszustand zu erreichen. Vielmehr übst du, wahrzunehmen, was gerade geschieht, ohne sofort darauf reagieren zu müssen.
Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen gehören ganz selbstverständlich dazu. Sie müssen weder verschwinden noch verändert werden.
Viele Menschen meditieren, um mehr Ruhe zu finden oder besser mit Stress umzugehen. Andere möchten sich selbst besser kennenlernen oder Mitgefühl entwickeln. Es gibt deshalb nicht die eine richtige Art zu meditieren.
Wichtig ist vor allem eines: Meditation ist eine Übung. Mit jeder Sitzung trainierst du deine Aufmerksamkeit ein kleines Stück, unabhängig davon, ob sie sich leicht oder schwierig angefühlt hat. Du kannst dir die Fähigkeit zu meditieren auch wie einen Muskel vorstellen, der jedes Mal etwas stärker wird.