Während der Meditation ist dein Gehirn alles andere als ausgeschaltet. Je nachdem, wie du meditierst, sind unterschiedliche Netzwerke beteiligt. Bei Meditationen mit einem klaren Fokus spielen unter anderem Bereiche eine Rolle, die mit Aufmerksamkeit, Selbstwahrnehmung und der Steuerung von Gedanken verbunden sind.1
Besonders häufig untersucht wird das sogenannte Default Mode Network. Es ist unter anderem aktiv, wenn unsere Gedanken abschweifen oder wir über uns selbst nachdenken. Während fokussierter Aufmerksamkeit zeigen Teile dieses Netzwerks häufig weniger Aktivität. Wenn du bemerkst, dass deine Gedanken abgeschweift sind und deine Aufmerksamkeit wieder zurückbringst, werden wiederum Netzwerke zur Aufmerksamkeitssteuerung beteiligt.2
Regelmäßige Meditation wird außerdem mit Veränderungen in der Zusammenarbeit verschiedener Hirnnetzwerke in Verbindung gebracht. Was diese Veränderungen langfristig bedeuten, ist allerdings noch nicht vollständig geklärt.1